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Unesco-Projekt-Schule
Die HNG ist seit 1998
anerkannte Schule im Netzwerk der unesco-projekt-schulen (ups).
Weltweit gibt es unesco-projekt-schulen in insgesamt 164 Ländern, allein in der
Bundesrepublik findet man ca. 125 ups.
unesco-projekt-schule - was
bedeutet das ?
Nicht jede Schule erhält die
Bezeichnung ups. Voraussetzung hierfür ist die Verpflichtung zur Mitarbeit im
Schulnetzwerk der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung,
Wissenschaft und Kultur und Kommunikation). Die Schule muss in ihrer Bewerbung
als ups und nach ihrer Anerkennung als solche glaubhaft machen, dass sie
die Ziele der UNESCO-Erziehung zu interkultureller Verständigung und
Zusammenarbeit - in all ihren schulischen und außerschulischen Bereichen –
unterstützt.
Grundsätze der
unesco-projekt-schulen
Die ups orientieren sich an
folgenden Grundsätzen:
- Sie schaffen ein grenzüberwindendes
Netzwerk von Schulen aller Schulstufen, Schularten und -formen in
Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schul- und Kultusbehörden.
- Das Schulleben gestalten sie
im Sinne der internationalen Verständigung und des interkulturellen
Lernens.
- Sie sind offen für neue
Ideen und vernachlässigte Themen und nehmen innovative Impulse von Schülern,
Eltern und Lehrern auf. Sie kooperieren mit anderen Schulen,
Bildungseinrichtungen, Kommunen und interessierten Personen oder
Organisationen in der Region.
- Sie versuchen, die Ziele der
UNESCO mit ihren Mitteln zu verwirklichen. Im Bewusstsein der >Einen
Welt< arbeiten sie an Schlüsselproblemen der Menschheit: Umsetzung der
Menschenrechte, Bekämpfung der Armut und des Elends, Schutz der Umwelt und
Toleranz gegenüber anderen.
- Sie beteiligen sich am
internationalen Netzwerk, in dem sie Verbindungen herstellen und Begegnungen
ermöglichen - z.B. durch Schulpartnerschaften und fächerübergreifenden
Unterricht oder durch internationale Seminare, Camps und Austauschprogramme.
Was bedeutet es für Schüler
und Schülerinnen, Eltern, Lehrer und Lehrerinnen an einer
unesco-projekt-schule zu sein?
Bereits vom 5. Jahrgang an
gelten unter anderem folgende Grundsätze, die die Erziehung zu Toleranz und
Verantwortungsbewusstsein fördern sollen:
„Das Anderssein der anderen
akzeptieren“ und „Menschenrechte für alle verwirklichen“ beginnt im täglichen
Miteinander:
- Für jeden sollte es
selbstverständlich sein, die Würde eines jeden Menschen zu achten.
- Jeder behandelt den anderen
so, wie er selbst gern behandelt werden möchte.
- Streit und
Auseinandersetzungen sind nur natürlich, aber wir wollen keine
Auseinandersetzungen, die mit Gewalt ausgetragen werden.
- Kritik ist erwünscht, wenn
sie zur Besserung der Verhältnisse führt. Wer kritisiert, um Menschen zu
verletzen, hilft niemandem.
- Wir wollen miteinander und
voneinander lernen: In unserem Jahrgang sind viele verschiedene Kinder mit
den unterschiedlichsten Erfahrungen, einige Kinder kommen aus anderen Ländern.
- Im alltäglichen Schulablauf
sind viele kleine Aufgaben zu erledigen. Es ist nur gerecht, wenn sich alle
an diesen Aufgaben beteiligen.
- Jeder achtet darauf, dass
er/sie mit sich im Einklang lebt, offen für andere ist, Selbstvertrauen und
Selbstbewusstsein entwickelt und wenn notwendig, Zivilcourage zeigt und sich
für andere einsetzt.
An der HNG finden eine große
Anzahl von Aktivitäten statt, die uns als unesco-projekt-schule ausweisen. Sie
lassen sich thematisch unter die vier „Grundpfeiler“ der UNESCO-Arbeit
einordnen.
Unter folgenden Adressen finden
Sie weiterführende Informationen:
www.unesco.de
www.ups-schulen.de
Ihre
UNESCO-Koordinatorinnen
Annette Hunke und Cornelia Sanftenberg
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